Wie alles begann…

Vor ein paar Wochen habe ich eine alte Super Ricohflex von ca. 1956 in einem Fotokoffer meines Vaters gefunden. Meinen ersten Gedanken „Hmm, was ist die wohl wert..?“ habe ich sehr schnell wieder verworfen. Erstens ist sie nicht viel wert und zweitens muss ich sie auch nicht verkaufen, schließlich ist es ja auch ein Erinnerungsstück.

Als erstes musste ich überhaupt mal herausfinden, wie man ein Foto mit der Ricohflex macht. Es gibt aber nichts, das es im Internet nicht gibt, und so habe ich ein Handbuch für die Super Ricohflex (cameramanuals.org) als PDF gefunden, in dem eigentlich alles steht, was es zu wissen gilt. Das Handbuch nützte mir nicht viel, da ich überhaupt nicht wusste, was die ganzen Begriffe bedeuten. Es fehlten mir einfach die Grundlagen der Fotografie.

Aber sich diese Grundlagen anzueignen ist, ist heute einfacher als jemals zuvor. Bei YouTube habe ich so viele ausführliche, informative und gut gemachte Tutorials rund um das Fotografieren gefunden. Und auch zur Ricohflex oder ähnlichen Kameras gab es einige Videos:

Überblick zur Super Ricohflex (Chelsea Camilleri)

Analog fotografieren (Benjamin Jaworskyi)

Speziell das zweite Video hat mich dazu gebracht, mich mehr für das Fotografieren zu interessieren, da Benjamin Jaworskyi ein echt motivierender Mensch ist, doch dazu später bestimmt mehr.

Wie die Kamera funktioniert, war dann schon mal klar. Jetzt musste ich einen Film dafür besorgen. Das war letztendlich auch nicht so schwierig. Es gibt auch noch Händler, die 120er Filme (Mittelformat) verkaufen. Bei Amazon gibt es 5er-Packs für 30€, ich habe mich aber entschlossen, den ersten Film im Fotoladen zu kaufen. Support your locals.

Jetzt muss ich nur mal losgehen und ein paar Bilder mit der Super Ricohflex machen.