Halle 54 @ 40 Jahre s.v Jugendhaus Ost

Das s.v. Jugendhaus Ost in Wolfsburg (Facebook) hat am 19. Mai ein echt geile Geburtstagsparty gefeiert und wir waren dabei. Auch mit dabei war natürlich Halle 54, die erste „richtige“ Band, in der ich gespielt und mit der ich echt geile Auftritte hatte. Das war ca. 1985. Und auch mehr als 30 Jahre später ist Halle 54 noch eine extrem tolle Band, die immer mehr Energie dazu gewonnen hat.

Aber was rede ich. Eigentlich wollte ich doch nur ein paar Bilder des grandiosen Gigs teilen 🙂

 

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Nach dem gelungenen Abend im Ost sind wir heute noch ein bißchen durch die Stadt spaziert. Wolfsburg geht irgendwie am Besten in schwarzweiss.

Pinhole-Camera

Da ich irgendwie nicht wusste, was ich heute so machen will (ok, es hätte viele Alternativen gegeben), habe ich mich endlich mal hingesetzt und eine Pinhole-Camera gebaut. Das wollte ich schon so lange mal machen, also los.

Vor ein paar Wochen habe ich mir das Buch Weitwinkelfotografie von Chris Marquardt gekauft. Dem einen oder anderen dürften Chris Marquardt und Monika Andrae durch den Absolut Analog Blog / Podcast und das gleichnamige Buch bekannt sein. Falls nicht, unbedingt mal rein hören und -lesen.

Wieso ich darauf komme? Am Ende des Buchs Weitwinkelfotografie ist als Bonus eine Anleitung für eine Lochkamera, die ich absolut genial finde. Ich wollte gerne eine Lochkamera bauen, die a) auf Film belichtet und bei der ich b) nicht für jedes Bild den Wechselsack heraus kramen muss. Also habe schon angefangen, Pläne für eine Box, in die ich Rollfilme einspannen kann, zu schmieden und dafür endlich einen 3D-Drucker kaufen. Aber es geht auch viel, viel einfacher.

Gleich vorweg möchte ich drauf hinweisen, dass das die erste Pinhole-Camera ist, die ich baue und ich habe keine Ahnung, ob sie funktionieren wird 🙂

Ebenfalls noch wichtig: Das Projekt ist nicht meine Idee und ich bedanke mich ganz herzlich bei Chris Marquardt für die Anregung.

Also los.

Was brauchen wir dafür:

  1. Eine Streichholzschachtel mit ausreichender Dicke
  2. Einen Kleinbildfilm
  3. Eine leere Kleinbildfilmpatrone
  4. Etwas Alufolie
  5. Eine kleine Nadel
  6. Eine Schere und ein Skalpell
  7. Schwarze Acrylfarbe

Der Einschub der Streichholzschachtel muss so zurecht geschnitten werden, dass sich ein Film plan einlegen lässt. In die Schachtel muss ein eckiges Loch geschnitten werden, in das dann später die Alufolie eingeklebt wird. Es empfiehlt sich, das Innere der Streichholzschachtel mit schwarzer Farbe zu bemalen, um Reflexionen zu vermeiden.

Statt den Kleinbildfilm in eine Kamera einzuspannen, wird der Film von einer Filmpatrone in eine leere Filmpatrone umgespult. Zufällig habe ich mitbekommen, dass der ADOX Silvermax-Film in wiederverwendbaren Plastikpatronen verkauft wird, die sich natürlich hervorragend für diesen Zweck eignen. Ich hoffe, das ist auch immer noch so.

Der Film wird wie unten zu sehen in die Streichholzschachtel eingelegt.

Danach kann die Streichholzschachtel zusammen geschoben und verklebt werden.

Natürlich benötigt eine Pinhole-Kamera auch ein Pinhole. Das sollte möglichst klein sein, um eine große Schärfentiefe zu erhalten. Je kleiner die Blende, desto größer die Schärfentiefe. Natürlich benötigt eine Kamera mit kleiner Blende auch viel Licht.

Für die Berechnung der Belichtungszeit gibt es Apps für Android und iPhone. Einfach mal nach Pinhole-Camera suchen und die Bewertungen lesen. Ich kann keine Empfehlung geben, da ich noch keine App ausprobiert habe. Vielleicht später.

Kein Licht darf dagegen in das Innere der Streichholzschachtel geraten. Deshalb muss die Schachtel gut mit Gaffa zugeklebt werden. Und wie immer bei Gaffa gilt auch hier: Viel Gaffa hilft viel 🙂 Aber immer dran denken, der Film muss sich noch von der einen Patrone in die andere bewegen lassen.

 

Aus dem Stück Pappe, das ich hinten aus der Streichholzschachtelschulade herausgeschnitten habe, habe ich noch einen Verschluss gebaut, der sich leicht öffnen und schließen lässt. Auch der Verschluss muss natürlich möglichst lichtundurchlässig sein.

Hinten an der Kamera habe ich noch einen Pfeil aufgeklebt, damit ich weiß, in welche Richtung ich den Film drehen muss.

Ich habe etwa eine Stunde gebraucht, um die Kamera zu bauen. Wichtig ist hier, die Farbe erst trocknen zu lassen, bevor der Film eingelegt wird.

Der Film muss natürlich vorsichtig und langsam transportiert werden. Wahrscheinlich ist es schwierig, die transportierte Strecke abzuschätzen. Aber das ganze ist ja ein Spaßprojekt und ich rechne nicht mit tollen, scharfen und richtig belichteten Bildern.

Ist der Film voll, muss er natürlich aus der Kamera entfernt werden. Ich gehe mal davon aus, dass die Streicholzschachtel das nicht überleben wird.

Soweit erst mal dazu. Bilder und Erfahrungsberichte folgen dann später.

AEthercircus 2018 in Buxtehude (Teil 2)

Noch ein paar Bilder aus der XD-7 vom AEthercircus 2018.

AEthercircus 2018 in Buxtehude

Ein paar Impressionen vom AEthercircus 2018 in Buxtehude.

ZOLAQ – Steelwool and light painting fun 2018

Wow, war das ein Spaß!! Heute hat es endlich mal geklappt und wir sind  im Stadtpark zum „Steelwool and light painting fun“ Event. Organisieren tut diese Events  ZOLAQ, in meinen Augen einer der engagiertesten und inspirierenden Künstler auf dem Gebiet des Light Paintings.

Meine Fotoausbeute ist nicht so groß ausgefallen, da ich auf der anderen Seite des Teichs geholfen habe, die Stahlwolle zu schwingen. Es waren fast 100 Kameras auf das Geschehen gerichtet, die letztendlich Unmengen an Bildern produziert haben und es war unendlich cooler, etwas zu diesen Bildern beigetragen zu haben. Die Jungs sind echt verrückt und es hat einen Mega-Spass gemacht.

Danke nochmals, für das, was Ihr da organisiert habt. Wir sehen uns im Herbst oder auf einem Workshop sicherlich wieder.

 

#minikosmos Es wird Frühling

#minikosmos – Fröhliche Ostern

#minikosmos – reloaded

#minikosmos – Gallerie